Was macht einen Garten eigentlich gemütlich? 6 Gestaltungselemente
Ein Garten kann perfekt gepflegt sein und trotzdem wenig einladend wirken. Denn echte Gemütlichkeit entsteht nicht allein durch schöne Pflanzen oder hochwertige Gartenmöbel, sondern vor allem durch das Gefühl, sich draußen gerne aufzuhalten. Wer einen Garten gemütlich gestalten möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Optik achten. Entscheidend ist eine Atmosphäre, die Geborgenheit schafft, zum Verweilen einlädt und den Außenbereich zu einem echten Teil des Zuhauses macht.
Garten gemütlich gestalten mit Gartenräumen
Ein Garten wirkt besonders abwechslungsreich und einladend, wenn er nicht als eine große, offene Fläche gestaltet wird. Durch die Aufteilung in verschiedene Gartenräume entstehen Bereiche mit unterschiedlichen Funktionen und Stimmungen. Pflanzen, Mauern, Pergolen oder unterschiedliche Bodenbeläge können dabei für eine dezente Abgrenzung sorgen, ohne die einzelnen Bereiche vollständig voneinander zu trennen.
- Terrasse am Haus: Als zentraler Aufenthaltsbereich verbindet sie Haus und Garten und bietet ausreichend Platz zum Essen, Entspannen und Zusammensitzen.
- Sitzplatz im Grünen: Ein kleiner, geschützter Platz abseits der Hauptterrasse schafft einen zusätzlichen Rückzugsort und eröffnet einen neuen Blick auf den Garten.
- Rasenfläche: Eine offene Grünfläche bringt Ruhe in die Gestaltung und bietet gleichzeitig Platz zum Spielen, Entspannen oder für gemeinsame Aktivitäten.
- Pflanzbereiche: Beete mit Stauden, Gräsern und Gehölzen strukturieren den Garten, schaffen natürliche Übergänge und können einzelne Bereiche optisch voneinander abgrenzen.
- Verbindende Wege: Gartenwege führen durch die verschiedenen Bereiche und können durch ihre Linienführung zusätzlich Spannung erzeugen, wenn nicht der gesamte Garten auf den ersten Blick einsehbar ist.
Geschützte Sitzplätze zum Wohlfühlen
Die Terrasse direkt am Haus ist praktisch und bildet häufig den Mittelpunkt des Gartens. Sie muss aber nicht der einzige Aufenthaltsort bleiben. Ein zusätzlicher Sitzplatz eröffnet eine neue Perspektive und ermöglicht es, den Garten zu unterschiedlichen Tageszeiten zu nutzen.
Bei der Wahl des Standorts spielt der Sonnenverlauf eine wichtige Rolle. Ein Platz mit Morgensonne eignet sich beispielsweise für das Frühstück, während ein nach Westen ausgerichteter Bereich am Abend von der Sonne profitieren kann. Im Hochsommer kann dagegen ein schattiger Platz unter einem Baum besonders angenehm sein.
Neben Sonne und Schatten entscheidet auch die Umgebung darüber, ob ein Sitzplatz gemütlich wirkt. Eine frei auf einer großen Rasenfläche stehende Sitzgruppe bietet wenig Geborgenheit. Gehölze, Gräser, eine Mauer oder eine Pergola können den Bereich optisch einfassen und gleichzeitig Schutz vor Wind und neugierigen Blicken bieten.
Mit Pflanzen den Garten gemütlich gestalten
Pflanzen tragen wesentlich dazu bei, dass ein Garten wohnlich, lebendig und ausgewogen wirkt. Besonders stimmig wird die Gestaltung, wenn unterschiedliche Wuchshöhen und Pflanzenarten miteinander kombiniert werden und jeweils eine eigene Funktion übernehmen.
- Bäume: Sie geben dem Garten Höhe, spenden Schatten und können größere Bereiche optisch rahmen.
- Gehölze: Sträucher und größere Büsche schaffen Struktur, sorgen für mehr Privatsphäre und bilden einen natürlichen Hintergrund.
- Stauden: Sie bringen Farbe und Abwechslung in die Beete und verändern je nach Blütezeit die Wirkung des Gartens.
- Gräser: Mit ihren lockeren Formen bringen sie Bewegung und Leichtigkeit in die Gestaltung und lassen sich gut mit Stauden kombinieren.
- Bodendecker: Sie schließen offene Flächen, verbinden Pflanzbereiche miteinander und sorgen für ein ruhiges Gesamtbild.
Sichtschutz schafft Privatsphäre
Ein gemütlicher Garten sollte Rückzug ermöglichen. Gerade bei dicht bebauten Grundstücken, Reihenhäusern oder unmittelbar angrenzenden Nachbargärten spielt Sichtschutz deshalb eine wichtige Rolle.
Dabei muss nicht zwangsläufig das gesamte Grundstück blickdicht eingefasst werden. Häufig genügt es, gezielt die Bereiche zu schützen, in denen besonders viel Zeit verbracht wird. Für Terrasse, Lounge oder einen kleineren Ruheplatz gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- Hecken und größere Sträucher
- Mauern und Zäune
- bepflanzte Rankelemente
- Sichtschutzelemente aus Holz oder anderen Materialien
- Kombinationen aus baulichem Sichtschutz und Pflanzen
Eine Kombination verschiedener Lösungen wirkt häufig natürlicher als eine durchgehende hohe Abgrenzung. Gleichzeitig kann der Sichtschutz weitere Aufgaben übernehmen. Eine Hecke bringt zusätzlich Grün in den Garten, während eine Mauer beispielsweise Höhenunterschiede auffangen oder als gestalterischer Hintergrund für ein Beet dienen kann.
Materialien aufeinander abstimmen
Naturstein, Betonstein, Holz, Metall, Kies oder Keramik bieten zahlreiche Möglichkeiten für die Gartengestaltung. Werden jedoch zu viele unterschiedliche Materialien miteinander kombiniert, kann das Gesamtbild schnell unruhig wirken.
Eine klare Materialauswahl schafft dagegen optische Verbindungen zwischen den einzelnen Gartenbereichen. Der Belag der Terrasse kann beispielsweise an anderer Stelle in Trittplatten oder Einfassungen aufgegriffen werden. Auch Farben und Materialien der Hausfassade lassen sich bei Mauern, Wegen oder anderen Elementen wieder aufnehmen.
Dabei muss nicht alles aus demselben Material bestehen. Gerade Kontraste können interessant sein. Holz bringt beispielsweise eine natürliche Wirkung mit, während Metall oder geradlinige Steinformate einen modernen Akzent setzen können. Entscheidend ist, dass Materialien bewusst kombiniert werden und sich ein erkennbares Gestaltungskonzept durch den Garten zieht.
Mit Licht den Garten gemütlich machen
Mit Einbruch der Dunkelheit verändert sich die Wirkung des Gartens. Eine gut geplante Beleuchtung sorgt für Orientierung und setzt einzelne Bereiche oder Pflanzen gezielt in Szene.
Statt den gesamten Garten hell auszuleuchten, wirken mehrere gezielt gesetzte Lichtquellen meist angenehmer. Wege und Stufen können dezent beleuchtet werden, während Bäume, Gräser oder Mauern durch Akzentlicht stärker zur Geltung kommen. Rund um Terrasse und Sitzplätze schafft eine zurückhaltende Beleuchtung zusätzliche Atmosphäre.
Die Gartenbeleuchtung sollte möglichst früh in die Planung einbezogen werden. So lassen sich Stromanschlüsse, Leitungen und Positionen der Leuchten berücksichtigen, bevor Wege, Terrassen und Pflanzflächen fertiggestellt sind.
Henkhaus – Ihr Experte für Garten- und Landschaftsbau
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Die Garten- und Landschaftsbau Henkhaus GmbH in Gronau ist Ihr kompetenter Ansprechpartner für die Gestaltung und Bepflanzung Ihres Gartens nach Ihren persönlichen Vorstellungen und dem Straßenbau im Dreieck Westfalen-Ruhrgebiet-Niederlande. Wir sind für unsere Kunden in Gronau und den umliegenden Orten wie Ochtrup, Enschede, Ahaus, Nordhorn oder Bad Bentheim tätig.